Sonntag, 18. März 2007
Nur ein kurzer Augenblick
Ich verschloss die Augen
Nur ein kurzer Augenblick
Und schon sehe ich dich in einem ganz anderen Licht

Ich verschloss die Ohren
Nur ein Wort habe ich aufgeschnappt
Und schon habe ich dich erneut dabei ertappt

Ich verschloss den Mund
Nur um dir etwas genauer zuzuhören
Und mit einem Schlag konntest du all meine Hoffnung zerstören

Ich hab nur gedacht
Und angenommen habe ich es auch
Ich dachte wir hätten es fast dazu gebracht
Doch das war es dann wohl auch

Ich hätte mir nur gewünscht
Zumindest dieses eine Mal
Es hatte sich echt und ehrlich angefühlt
Es war dann wohl doch nicht der Fall

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Du hast ein Skalpell genommen
Du hast ein Skalpell genommen
Und meine Seele freigelegt
Hast alles positive rausgenommen
Und Wut und Enttäuschung reingelegt

Du hast mich verlassen
Ich bin später wieder aufgewacht
Der Wut und die Enttäuschung sind rausgefallen,
Denn du hast die Wunde nicht wieder zugemacht

Und jetzt bin ich vollkommen leer
Und mir wird schwarz vor Augen
Alles lässt mich kalt, mich interessiert nichts mehr
Bin für nichts mehr zu gebrauchen

Ich möchte mich bloß bedanken
Für deine Grausamkeit
Nahmst all meine Gefühle und ich muss dich trotzdem in mir behalten
Du lässt mir nicht mal mehr ein bisschen freie Zeit

Ich hasse dich
Und vielleicht meine ich es sogar so
Ich weiß es interessiert dich nicht
Aber wenigstens bin ich das jetzt los

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Koma
Du suchst etwas um den Schmerz zu lindern
Etwas dass dich von der Quelle ablenkt
Medikamente können das Leid nicht mehr mindern
Es tut weh aber die Situation steckt fest

Was ist los mit dir? Bitte wach wieder auf
Man braucht dich hier / Bitte gib jetzt nicht auf

Ich seh dich gehn, aber loslassen kann ich dich nicht
Warum muss man alles verstehen, auch das was einem das Herz zerbricht
Ich weiß meine Worte sind bedeutungslos
Mir bleibt wohl nichts anderes übrig - nicht mal trost

Jetzt bist du Taub und Stumm
Nicht mal Liebe kann dich jetzt noch retten
Dein Koma geht in allen von uns herum
Was kann die Wogen jetzt noch glätten?

Man merkt wohl erst am Ende
Wer oder was einem etwas bedeutet hat
Man merkt wohl immer erst am Ende
Was einen verletzt hat
Jetzt sind wir wach
Aber wem hilft es noch
In dieser ruhigen Nacht
Fällt mir auf - ich hab dich eigentlich echt gern gemocht

Es ist das Koma was jetzt um sich greift
Es sind die schönen Erinnerungen – das macht einem das ganze wirklich nicht leicht
Es ist die Gewissheit – wenn etwas für immer zu Ende ist
Mir bleibt nur eins zu sagen – Ich vergess dich nicht

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Was soll ich tun
Was soll ich tun
Welchen Weg soll ich gehen

Und dann schaue ich mich um
Und frage mich was würdest du tun
Würdest du es ausprobieren
Was hab ich zu verlieren

Vielleicht nichts
Vielleicht kann man gewinnen
Die Sinne erweitern
Ein weiteres Stück von sich finden

Alles dreht sich in meinem Kopf
Und dann schließe meine Augen
Ich lass mich fallen – wer fängt mich auf
Ist alles richtig – muss man nur an sich glauben?

Muss man denn nur an sich glauben?
Nur an sich glauben?

Und dann schaue ich mich erneut um
Suche jemanden der mir Mut macht
Und dann schaue ich mich nach mir um
Suche jemanden der eine Antwort für mich hat

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Ich feiere den Tag der Träume
Ich feiere den Tag der Träume
Einen wunderschönen Tag
Was für eine schöne Zeit würde ich versäumen
Hätte ich nie darüber nachgedacht

Ich feiere den Tag der Trauer
Ohne ihn könnte ich niemals glücklich sein
Der Himmel wird zwar immer grauer
Aber morgen ist er wieder blau und rein

Ich feiere heute weil ich es so will
Vielleicht gibt es keinen Grund
Aber ich hab mich einfach so gefühlt
Ich finde das ist genug

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Ich kann es einfach nicht verstehen
Ich kann es einfach nicht verstehen
Das meine Wahrnehmung mich betrügt
Wie glücklich könnte Ich sein
Bin es aber dennoch nicht

Schau ich dich an, brennt mein Herz vor Sehnsucht
Schau ich mich an, vor Verzweiflung
Rede ich mit dir, sage ich dass, was ich an deiner Stelle gerne von mir hören würde
Sagst du etwas zu mir, spreche Ich durch deinen Mund

Es ist alles sehr Konfus
Immer wenn ich dich sehe, zieht mein Leben an mir vorbei
Es ist dieser eine Fakt
Der mich trennt, vom wahren Leben

Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr es schmerzt
Das du mein Leben lebst, und ich dabei zuschauen muss
Sorglos und frei wie ein Engel
Streckst du deine Flügel über meinem Leben aus

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Sonntag, 4. Februar 2007
Wie konnte es passieren
Wie konnte es passieren
Es lief doch alles wie in diesen Büchern
Wie konntest du dich so verlieren
In Dingen die du glaubtest zu wissen
Und jetzt zwingst du mich
Dir ohne Arme zuzuschauen
Wie du alles verlierst
Deinen Stolz und alles woran du glaubst

Du hast auch keine Arme mehr
Um andere zu wärmen
Du hast nur noch Waffen
Um dich unverletzlich zu machen

Vielleicht sagst du Ich lüge
Vielleicht sagst du das du mich hasst
Aber Gestern hab ich etwas gesehen
Und ich weiß das es die Wahrheit ist
Du kannst Sie wegwischen und Sie nichtig reden
Aber Tränen lügen nicht
Wie offene Bücher voller Zeilen
Stehen Sie in deinem Gesicht
Ich kann Sie lesen
Jeder kann lesen das du gefangen bist
Ich wollte dir helfen
Mit offenen Armen wie das nun einmal so ist
Ich hab sie dir entgegengestreckt
Dein großes Maul kannte Ich noch nicht
Du hast Sie abgerissen und deine Lippen geleckt
Jetzt hab ich keine Arme mehr für dich

Mit einem Auge voller Tränen und mit leerem Blick
Drehe ich mich um und Wünsche dir Viel Glück

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Samstag, 27. Januar 2007
Mal deine Wand nicht schwarz
Mal deine Wand nicht schwarz
Traurig kann ich dich nicht sehen
Aber wenn du dich so fühlst
Und alles dir einfach danach ist
Dann mal deine Wände grau
Lass ein bisschen Platz für Helligkeit
Ein bisschen Platz für Hoffnung

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